Die Theorie praktisch umgesetzt

Badische Zeitung vom 25.07.2008

Schüler der Realschule in Titisee-Neustadt bauen bei Mesa-Parts ein selbst entwickeltes Gerät.

Im Rahmen des Technikunterrichts erstellten wir, die Klasse 8c und 8d der Realschule Titisee-Neustadt, einen Prototypen einer "Dritten Hand" aus Metall. Diese Vorrichtung erleichtert die Arbeit beim Löten.

Unser Techniklehrer Thomas Zipfel arrangierte ein Treffen in der Schule mit dem Ausbildungsleiter Andreas Stoll und dem Auszubildenden Florian Bednarz, der früher selber Schüler der Realschule war. Bei diesem Treffen verschaffte uns Herr Stoll einen kleinen Einblick in die Firma Mesa Parts.

Dadurch bekamen wir die Gelegenheit, ein Modell der "Dritten Hand" in der Firma Mesa zu erstellen. Gemeinsam mit unserem Techniklehrer erstellten wir im Unterricht eine Zeichenvorlage des Werkstücks, die wir an Mesa Parts sendeten, sodass sie sich auf unseren Besuch vorbereiten konnten.

Am 10. Juli fuhren wir gemeinsam zu Mesa Parts in Lenzkirch. Dort hielt uns Herr Stoll einen kleinen Vortrag über den Aufbau und über die Entwicklung der Firma. Danach führte er uns durch einen Teil des großen Betriebs, in dem rund 430 Mitarbeiter, darunter über 40 Auszubildende, tätig sind, wodurch wir einen besseren Einblick in die verschiedenen Berufe der Metallverarbeitung bekamen.

Unter der Anleitung von Auszubildenden erstellte jeder von uns aus den teilweise vorgefertigten Metallteilen die "Dritte Hand" . Meines Erachtens war der Besuch bei Mesa lohnenswert und sehr lehrreich, da wir vor Ort sehen konnten, was einen Beruf in einer Metallverarbeitungsfirma ausmacht. Für uns Technikschüler war diese Art von Kooperation sehr interessant und empfehlenswert.

Bianca Flister
Die Autorin war Schülerin der Klasse 8d der Realschule Titisee-Neustadt