Mesa Parts begrüßt 14 Berufsstarter in der Firma

Alle Ausbildungsplätze besetzt / Vielfältige Bemühungen um künftige Mitarbeiter / Praktikum erleichtert die Berufswahl.
Badische Zeitung vom 6. September 2017

14 junge Erwachsene und Jugendliche beginnen in dieser Woche ihre Ausbildung oder ihr Studium plus bei Mesa Parts in Lenzkirch. Im Namen der Geschäftsführung begrüßte Geschäftsführer Werner Müller sowie Betriebsratsvorsitzender Harry Hohlfeld die jungen Frauen und Männer und stellten sich ihnen vor. Ausbildungsleiter Pirmin Winterhalder sowie Ausbilder Stefan Wissenthaner gestalteten den ersten Ausbildungstag mit vielen verschiedenen Aktivitäten, welche dazu dienten, das Präzisionsunternehmen näher zu erkunden. Mittags ging es auf den Golfplatz nach Titisee, um sich bei einem Golf Workshop gegenseitig besser kennen zu lernen.


Die neuen Auszubildenden verteilen sich auf die Berufe Industriemechaniker und Maschinen- und Anlagenführer sowie Elektroniker für Betriebstechnik, Industriekaufmann und Technischer Produktdesigner. Zwei Studierende absolvieren das "Studium Plus" an der Außenstelle Schwenningen der Fachhochschule Furtwangen, welches die Ausbildung zum Industriemechaniker mit einem Maschinenbaustudium verknüpft.


Mit den 14 Berufsstartern sind alle zum neuen Ausbildungsjahr angebotenen Ausbildungsplätze bei Mesa Parts besetzt, erklärt Martin Klimpel, Leiter des Personalwesens bei Mesa Parts. Die Auswahl der Berufsanfänger zog sich fast ein Jahr hin, die letzten Ausbildungsverträge sind im April abgeschlossen worden. Alle Auszubildenden kommen bis auf eine Ausnahme aus der Region. Die Ausnahme bildet Favour Ojei. Der Flüchtling hat in den vergangenen Monaten ein Praktikum bei Mesa Parts gemacht und ihm ist daraufhin eine Ausbildungsstelle im technischen Bereich angeboten worden. Insgesamt hat das Lenzkircher Präzisionsunternehmen aktuell drei Flüchtlinge in seinen Mitarbeiterreihen beschäftigt. Das Trio hat vorher ein Probearbeiten oder ein Praktikum absolviert, bevor jeder von ihnen einen Arbeits- oder Ausbildungsvertrag bekommen hat.

Während bei den kaufmännischen Berufen weiter eine große Zahl von Bewerbungen eingeht und Mesa Parts nur alle zwei Jahre einen Ausbildungsplatz im kaufmännischen Bereich zu vergeben hat, müssen im technischen Bereich größere Anstrengungen unternommen werden, um geeignete Berufsstarter zu finden und dies auch in genügender Anzahl.

Diesbezüglich hat sich das Unternehmen Mesa Parts aber einiges einfallen lassen, so Martin Klimpel weiter. So gibt es eine enge Zusammenarbeit mit den Schulen in der Region beim Thema Praktika sowie technischen Projekten in den Unterrichtsstunden. Mesa Parts ist dabei stets offen für die Pflichtpraktika während des Schuljahres aber auch für freiwillige technische Praktika, die die Schülerinnen und Schüler zusätzlich in den Schulferien im Sommer, Herbst, oder im Frühjahr zu Fasnet-, Ostern oder Pfingsten leisten wollen. Diese dauern zwischen drei Tagen und einer Woche und können eine wichtige Hilfe im Vorfeld der schwierigen Berufswahl darstellen. Die Jugendlichen lernen so etwas das Berufsbild näher kennen und die Firma kann erste Eindrücke von den künftigen Auszubildenden machen.

Von den 14 Berufsanfängern in dieser Woche waren 13 vorher als Praktikanten bereits bei Mesa Parts. Die zwei Studenten von Studium plus werden in 4,5 Jahren dann ausgebildete Industriemechaniker und Bachelor sein.