Afterwork-Infoabend bei Mesa Parts

Afterwork-Infoabend bei Mesa Parts

Badische Zeitung vom 27. September 2018

Freitag war es soweit, die Lenzkircher Firma MESA Parts lud zum "Afterwork Mesa Parts Info im Ausbildungshaus" im Industriegebiet Lenzkirch. Im eigenen 350 qm großen Ausbildungszentrum der Mesa Parts, präsentierten die jungen Auszubildenden ihre Arbeiten und Projekte und machten Lust auf eine interessante Ausbildung in den unterschiedlichen Metallberufen. Pirmin Winterhalder, Ausbildungsleiter und Martin Klimpel, Leiter des Personalmanagement begrüßten viele Gäste und beantworteten den interessierten Jungen und auch Mädchen deren Fragen. "Mädchen zeigen zunehmend Interesse an einer Ausbildung in einem Metallberuf", sagt Martin Klimpel und ergänzt: "Und bei Eignung stellen wir sie auch gerne ein, sie bringen noch einmal eine ganz andere Dynamik in das Team der Auszubildenden." Mittlerweile sind zwei von zwölf Auszubildenden in jedem Ausbildungsjahr Mädchen.

Die ersten 18 Monate der dreijährigen Ausbildung werden die Azubis intensiv durch die beiden Ausbildungsleiter betreut und ihnen die Grundlagen der verschiedenen Metallberufe vermittelt. In dieser Zeit lernen die Azubis des ersten und zweiten Lehrjahres gemeinsam, das vertieft Erlerntes und fördert die Teamarbeit.

Jeder Auszubildende fertigt in den ersten Monaten seine eigenen Hilfsmittel, die ihn neben den professionellen Hilfsmitteln, die gesamte Ausbildung begleiten. Darüber hinaus wird im ersten Ausbildungsjahr ein Ausbildungsprojekt ausgeführt, in dem alle Azubis als Team zusammenarbeiten.

So entstand im vergangenen Jahr das kleine Elektromobil, mit dem Marcel Hösl mit einem ordentlichen Tempo über den Parkplatz fährt. Das war ein Projekt, das die Auszubildenden schon an die Produkte der Mesa Kunden herangeführt hat, für die ihr Ausbildungsbetrieb Bauteile für die Fahrsicherheit entwickelt, fertigt und liefert. Die Kunden der Mesa Parts sind die Zulieferer und Globalplayer der Automobilindustrie, wie Continental und Bosch, aber auch Automobilhersteller selbst.

Positiv für die Berufsstarter ist, dass die Übernahmequote nach der Ausbildung jedes Jahr nahezu 100 Prozent beträgt, was auf ein gesundes Wachstum der Mesa Parts zurückzuführen ist. Mit rund 1000 Mitarbeitern an verschiedenen internationalen Standorten, davon 650 am Standort Lenzkirch, 150 Mitarbeiter in einem Joint Venture in Mexiko und rund 350 Mitarbeiter in Tschechien, ist Mesa Parts gut aufgestellt.

Martin Klimpel berichtet, dass am Standort in Tschechien ein ähnliches Ausbildungszentrum, wie am Hauptwerk in Lenzkirch errichtet wurde, um auch dort die hohe Qualität der Ausbildung zu gewährleisten. Hier ist man in engem Kontakt mit örtlichen technischen Oberschulen und hat eine Kooperation begonnen.

Neben den klassischen Ausbildungsberufen gibt es auch duale Studiengänge, wie Bachelor Maschinenbau, Mechatronik und Industriemechaniker. Es handelt sich hierbei um eine Kombination von Berufsausbildung mit Ingenieurstudium.

Die jugendlichen Bewerber um einen Ausbildungsplatz bei Mesa Parts werden in einem Eignungstest ausgewählt. In diesem Verfahren werden Sinnesfähigkeiten, wie räumliches Sehen getestet, darüber hinaus ist das Lesen von technischen Zeichnungen wichtig, wie Pirmin Winterhalder betont, aber auch die klassischen Schulfächer, wie Mathematik sind ausschlaggebend für einen Ausbildungsstart bei Mesa Parts.

Neben den vielen Informationen rund um Ausbildung und Studium haben die Azubis zahlreiche Geschicklichkeitsspiele und Spaß mit Bezug zu ihrer Ausbildung ausgestellt, Kulinarisches serviert und an der Hausbar wurde "Mesa Parts Bohr- und Kühlwasser" ausgeschenkt.

Artikel Badische Zeitung

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