Dr. Christoph Hoffmann zu Besuch bei Mesa Parts GmbH
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Dr. Christoph Hoffmann besucht Familienunternehmen

Besuch Dr. Hoffmann bei Mesa Parts
von links nach rechts:
Bundestagsabgeordneter Dr. Hoffmann, Geschäftsführer Julian Meyer, Assistentin der Geschäftsführung Patricia von Neszmely, Betriebsratsvorsitzender Karl-Heinz Reinhart


Presseinformation: Fahrverbote weder angemessen noch angebracht -
Bundestagsabgeordneter Dr. Christoph Hoffmann zu Besuch bei Mesa Parts GmbH in Lenzkirch


Welche Wege aus der Dieselkrise gibt es? An einem sonnigen Sommertag im Hochschwarzwald wurden Herausforderungen von globalem Umfang besprochen – ganz passend zur Ausrichtung des Unternehmens.

Mesa Parts - mittelständischen Zulieferer der Automobilindustrie mit 600 Mitarbeitern am Standort Lenzkirch – beschäftigt sich mit den Auswirkungen der geplanten Fahrverbote auf die Zukunft des Unternehmens. In einem von beiden Seiten als sehr konstruktiv empfundenen Arbeitsgespräch war sich der Bundestagsabgeordnete mit Herr Julian Meyer, geschäftsführender Gesellschafter von Mesa Parts, einig: „Die Fahrverbote gefährden Arbeitsplätze und bringen nichts, da die Stickoxid-Emissionen in den letzten Jahren ohnehin stark gesunken sind. Zudem werden nach neuesten Studien bis zum Jahr 2020 durch die reguläre Flottenerneuerung der Fahrzeughersteller alle Grenzwerte gehalten werden. Die vom Bundesverwaltungsgericht angemahnte Angemessenheit der Fahrverbote als Maßnahme zur Luftreinreinhaltung steht damit in Frage – mehr noch: der Umstieg von Diesel auf Benzinmotoren erweist dem Kampf gegen den Klimawandel einen Bärendienst.

Auch die Energiewende und die Rolle der Elektro-Mobilität sahen die Gesprächspartner kritisch: „Der Strom-Mix in Deutschland und der daraus resultierende CO2-Ausstoß eines E-Fahrzeug rechtfertigt nicht die Milliardeninvestitionen in die E-Mobilität, die an anderer Stelle einen viel größeren Effekt erzielen könnten.“ Dazu ergänzte Herr Dr. Hoffmann: „Die Rolle der des elektrischen Antriebs im Verkehrssektor ist von der Politik nicht zu Ende gedacht. Wir müssen neue Konzepte entwickeln und dabei technologieoffen denken. Die Brennstoffzellentechnik und Erzeugung von Wasserstoff durch Elektrolyse scheint ein vielversprechender Entwicklungspfad zu sein, der uns, befeuert durch eine Anschubförderung für Solarkraftwerke im Sonnengürtel Afrikas und ein flächendeckendes Tankstellennetz, viel schneller an die kohlenstofffreie Wirtschaft heranführen wird als eine von chinesischer Batterieherstellung abhängige E-Mobilität.“

Im Sinne der Technologieoffenheit stellte Herr Meyer heraus, dass Fahrzeuge mit Erdgasantrieb eine sofortige Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 20% im Vergleich zum Benzinmotor bringen und sie darüber hinaus mit Methan-Gas aus Pflanzenabfällen sogar CO2-neutral sind.

Es gibt also Wege - nicht nur aus der Dieselkrise, sondern auch aus dem Klimakrise. Wege, die das Unternehmen Mesa Parts so umtreiben, dass Herr Meyer seinen Besuch in Berlin anbot, um den Parlamentariern seine Auffassung einer ausgewogenen und wirksamen Energiepolitik im Verkehrssektor nahe zu bringen. Ein Mitglied des Deutschen Bundestags hat er davon bereits voll und ganz überzeugt!


Henning Fath, Büro Dr. Hoffmann MdB
Martin Klimpel, Personalleiter Mesa Parts

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